Point of View - einen Augenblick mal bitte!

Point of view - einen Augenblick mal bitte!

Point of View - Empathize Phase

 

Nach den ersten beiden Phasen im Design Thinking Prozess, Verstehen und Beobachten, geht es in der sogenannten Empathize Phase um die Analyse, Synthese der bisher gewonnenen Erkenntnisse und die Definition des Standpunktes aller am Prozess Beteiligten.

 

Bisher wurde viel beobachtet und interviewt und egal welche Methoden eingesetzt wurden, eines ist sicher, die Vielzahl an Informationen ist sehr gut für die weiteren Schritte einsetzbar.


Die Define Phase ist ein so integraler Bestandteil und der Schlüssel dafür, im Design Thinking Prozess später gute Lösungen und Endergebnisse zu erzielen. Sie ist eine etwas aufwändigere Technik, da es hier um die fundamentale Fragestellung geht, die die Basis für die Ideenfindung, das Prototyping und die Testphase geht.

 

Die 3. Phase im Design Thinking Prozess eignet sich vor allem dazu, Abläufe und Vorgänge zu untersuchen, die Optimierungspotenziale haben und Gründe aufzuspüren, wo und warum Verbesserungen notwendig sind.

 

An Stellwänden werden alle Impulse und Inputs , die mit dem Team in den beiden ersten Schritten erarbeitet wurden auf Post-Its geclustert und die Beziehungen zueinander durch Pfeile markiert. Durch das Clustern wird die Problemaussage definiert, sie bringt dadurch Klarheit in die Designherausforderung und ermöglich so eine deutliche Formierung der Design Challenge.

 

Point of View Methodenkit:

 

Stretch Goals


Ein Stretch Goal ist ein sehr herausforderndes Ziel. Dabei handelt es sich um schwierige, aber nicht unmöglich zu erreichende Ziele, die durch noch nie bearbeitete Themen einen außerordentlichen Innovationscharakter haben. Stretch Goals werden dort sinnvoll eingesetzt, wenn Teams und Organisationen bereits eine hohe Performance und ein hohes Leistungsniveau erreicht haben.

(Bsp. Wir wollen den Umsatz im Folgejahr um  25 % steigern, oder wir wollen in der Produktion eine Materialersparnis von 30% erreichen).
Stretch Goals sollen dabei anregen, bisherige Vorgänge in Frage zu stellen und Impulse für neue Inspirationen für neue Wege und Möglichkeiten zu entwickeln.

 

Fishbone Diagramm


Oder auch Ishikawa Diagramm oder Ursache Wirkungs Diagramm genannt, wurde in den 50er Jahren von dem japanischen Wissenschaftler Kaoru Shikawa entwickelt.
Das Fishbone Diagramm wird in kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) zur Problemidentifikation eingesetzt.
Die Analysemethode kann sowohl alleine, als auch in einem Teamprozess angewendet werden. Sie stellt sozusagen eine gesteuerte Brainstorming Methode dar. Die Vorteile zum normalen Brainstorming liegen darin, dass mögliche Auswirkungen bestehender Prozesse eruiert werden, an denen sich das Team orientieren kann.

 

Problem Statement


In einem Problem Statement wird das nutzerzentrierte Anliegen und Bedürfnis in einem übersichtlich aufgebauten Template festgehalten. Durch das Sammeln von Informationen über Stakeholder erhält das Team tiefe Einblicke über die Bedürfnisse ihrer Kunden. In diesem Empathiestadium kann das Designteam bestehende Probleme beleuchten, um innovative Funktionalitäten und Features in neue Produkte oder Prozesse zu integrieren.

 

Empathy Map

 

Unter Empathie versteht man das Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit Emotionen und Empfindungen anderer Personen nachzuempfinden.
Mit der Empathy Map wird mit verschiedenen Methoden die Gefühlslage und die Kundenbedürfnisse „erfühlt“ und auf einem Empathy Map Template fixiert.
Der Kunde steht hier, wie bei allen agilen Methoden im Mittelpunkt und es werden konkrete Fragen und Empfindungen aufgenommen.
Fragen wie z.B. in welcher Umgebung befindet sich die Person? Was tut die Person? Welche Fähigkeiten hat die Person? Welche Werte vertritt die Person? Welche Glaubenssätze hat die Person? Was genau fühlt die Person? Was beeinflusst die Person? Welche Ziele (Gains) hat die Person? Welche Probleme hat die Person (Pains)? Welche Identität hat die Person?


Die Empathy Map ist in sehr vielen Bereichen wie z.B. im Marketing, Vertrieb, in der Produktentwicklung uvm. Einsetzbar.

 

Concept Map

 

Eine Concept Map ist eine tolle Methode zur visuellen Darstellung von Informationen, bei der Rahmenbedingungen definiert werden.
Durch Elemente wie Rechtecke, Pfeile sowie Pfeilbeschriftungen wird sie ähnlich wie in einer Mind Map, jedoch in einer Baumstruktur als Mittel zur Reflexion und Gedankenordnung verwendet.
Durch Pfeilbeschriftungen werden Beziehungen der einzelnen Felder zueinander gebildet. Die Methode ist einfach in der Anwendung und unterstützt das Verständnis der Zusammenhänge.

 

Autorin: Andrea Grün - agile Coach, Systemischer Business Coach/ Trainerin DVNLP

 

In unserem letzten Design Thinking Workshop mit einem unserer Kunden aus der Fertigungsindustrie, den wir mit einem multidisziplinären Team von 8 Personen durchgeführt haben, wurden anstehende Themen wesentlich klarer. Mit „The Best of“ der  ausgearbeiteten Ideen und Prozessabläufe experimentierten wir mit den spannendsten Prototypes.


Unser Kunde wird in verschiedensten Simulationen die Ergebnisse im Unternehmen testen. Wir sind gespannt …. 

 

Lust auf neue, kreative Impulse für Ihr Unternehmen?
Gerne beraten wir Sie unter 0681-302 45 53 oder hello@x-emotion.de


Happy Birthday x-emotion!

x-emotion wird 6 Jahre alt!

... oder in Summe 111 Jahre jung!

 

Mit einer Vision und vielen kreativen Ideen beginnt die Geschichte von uns und x-emotion.
Uns, damit meinen wir Thorsten, Isabelle & Andrea und Paul (unser schwarzer Kater, der Wichtigste von uns, zu allem seinen Senf gebend und auf der Tastatur tabbernd - immer ;-)

 

Thorsten ist zu der Zeit gerade in den letzten Zügen seiner Masterarbeit im Maschinenbau an der HTW in Saarbrücken. Er beschäftigt sich mit den Themen Mehrkörpersimmulation und Konstruktionstechnik und arbeitete in den letzten Jahren bei bekannten Unternehmen wie bei der Robert Bosch GmbH in Immenstadt, bei der Heidelberger Druckmaschinen AG und in der F&E am Lehrstuhl der TU Chemnitz. Heute und ein paar Jahre später schreibt er an seiner Dissertation zum Thema „…. „ Als Businesscoach begleitet er bei x-emotion die Themen Design Thinking und ist in der Unternehmensentwicklung als Berater tätig. Privat ist Thorsten sehr gerne in der Natur und ein echter Handwerker. In seinem Wochenendhaus werkelt, pflanzt und schwenkt er und genießt seine freie Zeit.

 

Isabelle ist Master of Sience. Sie beschäftigt sich mit den Themen Steuern und Wirtschaftsprüfung und liebt ihre Arbeit bei einer der Big 4. In ihrer beruflichen Biographie hat sie am Lehrstuhl von Prof. Dr. Kußmaul an der Universität Saarbrücken gearbeitet und bei der Deutsch Französischen Hochschule. In ihrer Freizeit ist sie sportbegeistert, von Outdoorfitnesstraining über Joggen bis hin zu Yoga. Kein Berg ist zu hoch, keine Strecke zu lang, eine echte Sportskanone. Und sonst noch so? Sie liebt Kochbücher, experimentelle Küche und brennt für Persönlichkeitsentwicklung und Systemische Arbeit.

 

Und Andrea. Andrea's Wurzeln entspringen dem Marketing. Durch ihren Fachinformatiker ist sie in der IT Branche gelandet.

2008 hat sie ihr eigenes Start Up im Mechanical Engineering gegründet, das sich mittlerweile zu einem führenden Systemhaus im Bereich der 3D Simulation und der digitalen Produktentwicklung entwickelt hat - Darauf ist sie mächtig stolz. 

Als geschäftsführende Gesellschafterin hat sie Ihre Leidenschaft in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Personal und Business Development ausgelebt. In vielen Unternehmen in der produzierenden Industrie war sie mittendrin statt nur dabei und hat die Vielfältigkeit und Komplexität unterschiedlicher Organisationen kennengelernt.

 

Nicht umsonst spricht sie von einer „Green Company“, wenn sie über x-emotion erzählt, denn nachhaltige Unternehmensführung und einen achtsamen Umgang mit der Natur ist für sie enorm wichtig, auch privat. Und so arbeitet sie auch. Als zertifizierte Trainerin und systemischer Business Coach, vor allem durch ihre langjährige Erfolgsgeschichte, bei der sie auch einige Tiefen durchlebt hat, begleitet sie unsere Kunden bei der Unternehmensentwicklung mit Coachings oder Trainings mit Vertriebsseminaren, Teamentwicklung und vielen weiteren Themen wie Storytelling im Business und Design Thinking.

Privat ist für sie Family Time mit Camping -Natur pur. Sie liebt Wasser und Schwimmen, Wandern und Lesen oh je und noch ganz viel mehr.

 

Ein großes "Dankeschön" geht an unseren Administrator Ralf, der unsere IT Abteilung betreut und für alle "Ausfälle" eine Lösung und wie er sagt einen "Trick" parat hat und uns den Rücken für unser Tagesgeschäft freihält - er ist ein echtes Genie - Geh nie!

 

Nun, nochmal zurück zum 5. Oktober 2013 und davor. Ein Tag vor unserer offiziellen Gründung ging unsere Website live, nachdem wir einige viele Stunden mit unserer Agentur und Paul zusammensaßen und uns super viele Gedanken über die Gestaltung, das Format, die Texte und Bilder und vor allem die Formulierung unseres USP's gemacht haben.

Unser Kick off startete kurze Zeit später mit unseren ersten Seminarreihen und einer Handvoll Teilnehmern. Mittlerweile hat sich

x-emotion zu einem gefragten Weiterbildungsinstitut rund um die Unternehmensentwicklung entwickelt.

 

Was uns wichtig ist - der Fokus auf dem Kundennutzen und wir freuen uns über unsere treuen und zufriedenen Kunden, unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit, wie auf neue Unternehmen, die unsere Kompetenzen aus unserer langjährigen Erfahrung in der Unternehmensentwicklung und in der Weiterbildung nutzen, wo die Chemie stimmt und die Zusammenarbeit echte Freude bereitet und Nutzen bringt.

 

Wir sind sehr glücklich mit x-emotion mittlerweile in mehr als 200 Weiterbildungen über 1200 Teilnehmer weiter gebildet zu haben. Wir danken dafür unserem Team, das mit einer geballten Ladung Motivation, erlebter Kompetenz, Lichtjahren an Erfahrungen und vollem Einsatz jeden einzelnen Seminartag und jedes individuelle Coaching zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.

 

Und natürlich unseren Kunden, die uns ihr Vertrauen schenken – bei Euch allen, die ihr unsere Gäste wart, bedanken wir uns ganz herzlich.

 

Ihr seid unsere Motivationsquelle jeden Tag unsere Berufung zu leben, das Beste zu geben und einen guten Job zu machen.

Wir hoffen ihr bleibt uns auch in den nächsten Jahren treu und entwickelt euch mit uns zusammen weiter.

 

Liebt Euer Leben - Thorsten, Isabelle & Andrea und Paul


Design Thinking Vortragsreihe

create your new Business idea

Kreativität – on the fly!


Tolle Ergebnisse und Interaktion bei unserer Design Challenge –  bei unserem interaktiven Design Thinking Vortrag mit Andrea Grün in Saarbrücken.

5 Teams erlebten die Faszination des Design Thinking Prozess live und in Farbe. Es wurde gebrainstormt, ausgetauscht, experimentiert …


DAS ERGEBNIS:


Innerhalb kurzer Zeit wurden von den Teilnehmern in einem kreativen Prozess, neueste Produkte für interaktive Spielerlebnisse in der Natur kreiert und vor der Gruppe in einem Pitch à la "Storytelling" vorgestellt ….
We are happy!


Danke auch an das Team der eXirius IT Dienstleistungen GmbH, Michael Royar (Regionalleitung Saar der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) und Jana Kiefer für die tolle Organisation und das Networking.

Wiederholung folgt!


Design Thinking - In den Schuhen des Kunden

Design Thinking - verstehen + beobachten

Kundenorientierte Unternehmensprozesse, intuitiv bedienbare und nutzerfreundliche Produkte, kundenfreundliche Services, all das sind Ziele kreativer und zukunftsorientierter Unternehmensentwicklung.


Die zentrale Regel und das oberste Gebot der Innovationsmethode Design Thinking lautet - immer den Kunden oder Anwender in den Mittelpunkt des Denkens zu stellen.
Der 6stufige Design Thinking Prozess bietet ungeahntes Innovationspotenzial, bei dem mulitidisziplinäre Teams, dabei geht es um die  Interdisziplinarität und verschiedene Kompetenzen unterschiedlicher Personen, in Kreativ und Entwicklungsprozessen mit viel frischer Energie und Spirit zum Unternehmenserfolg beitragen.


Bestehendes Wissen wird vernetzt und durch die kollektive Intelligenz, das sogenannte Schwarmwissen ein deutlich größerer Lösungsraum geschaffen. Als Inspirationsquelle im Design Thinking Prozess dient der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Werten. Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen, wiederum führen zu neuen und innovativeren Produkten und Dienstleistungen.
Nahezu alle DAX Unternehmen, viele junge Firmengründer und Start-ups integrieren Design Thinking bereits in ihre Prozesse und in ihre Arbeitskultur.


In unserer Vortragsreihe Design Thinking „Create your new Business IDEA“ berichten wir über unsere Erfahrungen in Innovationsprojekten und geben einen Überblick über die Phasen:


Verstehen - Beobachten - Point of View - Ideen finden - Prototypen entwickeln – Testen


Die erste Phase im Design Thinking - Verstehen:


Bei der ersten Phase geht es darum, ein vollständiges und detailliertes Verständnis des Problem oder Aufgabenfeldes zu erlangen und den Kunden oder Stakeholder genau zu analysieren, um zu eruieren und die Innovationsaufgabe und Frage zu formulieren.
Wir schaffen bei unseren Workshops dabei Rahmenbedingungen um z.B. die Aufgabenstellung, die Zusammensetzung der Teammitglieder, Budget, Zeitrahmen (wobei der Design Thinking Prozess nie zu Ende ist und immer weiterexperimentiert wird), Verantwortlichkeiten, bestehende Räume etc. festzulegen. Dieser Prozess sollte im bestehen Fall von einem Design Thinking Coach und Moderator begleitet werden.

 

Die zweite Phase im Design Thinking Prozess - Beobachten:


Im zweiten Schritt des Design Thinking geht es darum, unsere definierte Aufgabe und Fragestellung mit unserem multidiziplinären Team mit Inhalten zu füllen.
Jetzt wird es Zeit, die Welt unserer Kunden und Nutzer mit dem sogenannten „User Research“ zu erkunden. Wir erforschen den Alltag des Kunden. In Interviews erfassen wir mit unseren Kunden Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden und entdecken mögliche Weiterentwicklungspotenziale.

 

Hier haben wir für Sie eine Auswahl aus der Design Thinking Toolbox für die beiden ersten beiden Prozessschritte Verstehen + Beobachten zusammengestellt:

 

User Story Board


Das User Story Board ist die bildhafte Darstellung von Anwendungszsenarien, um mit dem Projektteam die Sicht des Nutzers zu reflektieren um potenzielle Verbesserungen zu identifizieren.


Persona


Die Persona stellt exemplarisch einen Kundenstellvertreter dar und charakterisiert Merkmale einer Zielgruppe. Personas werden anhand von Templates erstellt und mit Details über Charaktereigenschaften, Aussehen, Biographie, beruflicher Werdegang, Hobbys, Familienstand etc. versehen, um sich so ein genaues Bild über die Bedürfnisse und Wünsche potenzieller Kunden zu machen. Diese Perspektive aus Kundensicht wird im gesamten Entwicklungsprozess berücksichtigt.

Interviews


Kunden und Anwenderinterviews sind für die Beobachtung und Recherche der Stakeholder, Kunden und Userbedürfnisse ein wesentlicher Bestandteil eines Design Thinkers,  Die 5 Why Methode wird dabei häufig als Indikator für Ursache und Wirkung in das Interviewkonzept integriert.
Das ist eine Abfolge von WARUM Fragen, die einen tieferen Einblick in Prozesse und Anforderungen ermöglichen. Der Gestaltungsspielraum wird durch Interviews unterschiedlicher Personas mit diversen Charaktereigenschaften und Wünschen erweitert.


In den Schuhen des Kunden – a Day in Life of


Kunden haben derzeit einen starken Wunsch firmeninterne Serviceprozesse kundenzentrierter- und freundlicher zu gestalten. Bei der Methode „in den Schuhen des Kunden“ versetzen sich die Teammitglieder in Echtzeit in Kunden, um Schwachstellen, beispielsweise in der Customer Journey, der Softwarebedienung, Handhabung von Konsumergütern selbst zu entdecken. Die Ergebnisse sind im weiteren Design Thinkingprozess von großer Bedeutung und bieten eine sehr gute Basis um Verbesserungen oder Neuerungen zu entwickeln.


Shadowing


Shadowing ist eine qualitative Methode, bei er ein Beobachter eine Person wie ein Schatten begleitet, ihr sozusagen bei Arbeitsprozessen über die Schulter schaut.
Bisher wurde die Methode in der Konsumforschung z. B. bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen verwendet. In Innovation Labs wird sie mittlerweile erfolgreich für die Erfassung von Arbeitsabläufen angewendet, bei der auch Teamprozesse wie Kommunikation, der Workflow und die Zusammenarbeit ein Schwerpunkt des Shadowings ist.
Die erhobenen Daten sind vielseitig verwendbar, für entsprechende Zielgruppen- und Zufriedenheitsanalysen und für die Verbesserung der internen- und externen Prozesse, wie auch der Teamentwicklung.

 

Die Customer Journey


Die Customer Journey oder User Journey – der Reise des Kunden ist ein Begriff aus dem Marketing. Dabei werden die einzelnen Touch Points – Berührungspunkte von Kunden mit dem Unternehmen dargestellt, die ein Kunde vor dem finalen Kauf durchläuft.
Die Customer Journey Map ist ein gutes Analyseinstrument zur Visualisierung und Beobachtung der Konsumenten und Kaufzyklen vom ersten Kontakt des Unternehmens bis zur Kaufentscheidung.
In der Verstehen + Beobachten Phase des Design Thinking Prozess werden die Berührungspunkte betrachtet und analysiert und Kundenspezifisch angepasst und verbessert.

 

A.E.I.O.U


Mit dem A.E.I.O.U  Framework werden 5 Aspekte berücksichtigt um die Gesamtsituation zu betrachten und zu analysieren.
Dazu gehören die ACTION – die Aktivitäten einzelner Personen, das ENVIRONMENT – die Peripherie und das Umfeld, die INTERACTION – die Interaktion zwischen Menschen und Objekten, das OBJECT – die Verwendung von Objekten und der USER -- der Benutzer bei der Anwendung

Autorin: Andrea Grün - Systemischer Business Coach/ Trainerin DVNLP


Design Thinking Vortrag in Saarbrücken

Design Thinking - Create your new Business Idea

Unser Vortrag für die Saarbrücker Reihe Projektmanagement der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement

 

Am Dienstag, den 17.09.2019, um 18.30 Uhr, findet in der Neuen Kantine aw saarbrücken burbach, das nächste Regionaltreffen der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. statt. Zu dieser Design Thinking Veranstaltung mit Andrea Grün von x-emotion, in Saarbrücken sind alle Interessenten am Projektmanagement herzlich eingeladen. Lediglich eine Anmeldung ist vorab erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag bietet sich allen Teilnehmern bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

 

Unser Thema:  Design Thinking –  Create your new Business IDEA


Agile Projektmanagementmethoden wie SCRUM, Kanban und die agile Innovationsmethode Design Thinking revolutionieren bisherige starre Methoden und etablieren sich in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, IT Unternehmen und im Sales und Marketingbereich. Nahezu alle DAX Unternehmen, viele junge Firmengründer und Start-ups integrieren Design Thinking bereits in ihre Prozesse und in ihre Arbeitskultur.

 

Design Thinker sprechen von einem „Mindset“, einer Design Thinking Haltung, mit der sich Innovationen systematisch steuern lassen. Dabei steht der Nutzer, „die Persona“,  im Zentrum des Geschehens. In einem 6stufigen interativen Prozess und einem interdisziplinären Team werden Kunden- und Anwenderbedürfnisse auf die Usability, also die Nutzerfreundlichkeit geprüft und so Verbesserungen oder neue Produkte entwickelt und anhand von Prototypen auf Praktikabilität getestet.

 

Nicht umsonst wird in diesem Zusammenhang häufig das Zitat von Henry Ford verwendet:

“Wenn ich die Menschen gefragt hätte was sie wollen, hätten sie gesagt, schnellere Pferde.”


Die Innovationsmethode ist kreativ, iterativ, variabel, multidisziplinär und kann unter Einsatz einer Design Thinking Toolbox im Businessalltag universell und punktuell eingesetzt werden. Design Thinking bietet eine sehr gute Möglichkeit, langwierige Prozesse zu verkürzen, ungeahnte Fähigkeiten und Potenziale in Mitarbeitern und Unternehmen zu mobilisieren. Durch den Kreativprozess entstehen bahnbrechende Innovationen und Ideen, die über herkömmliche, konventionelle Methoden und Wege vermutlich nie entstanden wären.

Erleben Sie in unserem interaktiven Vortrag in Saarbrücken, sowie einer Design Challenge die Wirkung dieses spannenden Prozesses und erfahren Sie mehr über die Einsatzbereiche.

 

Über die Referentin: Andrea Grün ist Gesellschafterin im Bereich Industrie 4.0 und der digitalen Produktentwicklung. Als geschäftsführende Gesellschafterin hat sie dort den Bereich Marketing, Vertrieb und Business Development verantwortet. 2010 hat sie mit ihrem Team und Unternehmen den "Digital Prototyping Award" gewonnen. Seit 2014 ist sie fester Bestandteil bei x-emotion auf dem Campus in Saarbrücken, und hat sich auf Coaching und Trainings für Marketing, Vertrieb, Teamentwicklung und Businessdevelopment spezialisiert. Sie ist Fachinformatikerin, zertifizierte Trainerin DVNLP und systemischer Business Coach.

 

 


Design Thinking und die Kunst des Fliegens

Design Thinking und Leonardo da Vinci?

Der ulitmative Kick!

60 Sekunden freier Fall
100% Adrenalin - garantiert


Kaum ein anderer Sport bietet einen so intensiven Adrenalinrausch wie das Fallschirmspringen.
Das Fliegen fasziniert die Menschheit schon seit Jahrhunderten und war schon in der Renaissance der größte Traum des Universalgenies Leonardo da Vinci.


Nach Überlieferungen kaufte er Vögel, ließ sie fliegen, studierte und simulierte das Flugverhalten um diese Erkenntnisse in seine weiteren „Prototypen“ einfließen zu lassen.


So entwarf er unzählige Modelle und Zeichnungen von „Flugmaschinen“, darunter den berühmten Ornithopter, oder ein Fluggerät mit Luftschraube, ein Vorläufer des heute modernen Helikopters und ein Gleitfluggerät, eine Art Fallschirm. Der Fallschirm war jedoch nicht rund geformt, sondern lief nach oben hin spitz zu. 
Experten von damals waren davon überzeugt, dass diese pyramidenförmige Konstruktion aus Holz mit einem Segeltuch bespannt niemals fliegen könne.

Der Brite Adrian Nicholas und sein Team baute den Fallschirm nach den Vorgaben der Originalzeichnung aus dem Jahr 1483 nach und im Juni 2000 wurde die Praxistauglichkeit anhand eines Tests bestätigt.


Was können wir im Ideenmanagement und in agilen Methoden wie z.B. Design Thinking von großen Meistern wie Leonardo da Vinci, der übrigens liebevoll als Steve Jobs in Zeiten des Umbruchs bezeichnet wird und heute sicherlich einer der innovativsten Entrepreneure des 21. Jahrhunderts wäre, lernen?


Sie denken sicherlich, Leonardo da Vinci war ein Einzelkämpfer – das stimmt. Jedoch orientierte er sich damals schon an gewinnbringenden Methoden die uns heute an das 6 Phasenmodell im Design Thinking erinnern.


Einige Impulse zu Leonardo da Vincis Ideenmanagement

  1. Sei ein guter Beobachter und identifiziere die Bedürfnisse der Menschen, beobachte Ihr Verhalten, Ihre Körpersprache, Ihre  Gewohnheiten und ziehe daraus Rückschlüsse
  2. Suche Dir einen Mentor
  3. Blicke über den Tellerrand – sei Deiner Zeit immer etwas voraus, denke lateral und ziehe Zusammenschlüsse und suche nach kreativen Lösungen
  4. Nutze Dein Alter und bilde Analogien zur Gegenwart und verfolge das Ziel des lebenslangen Lernens
  5. Dimostrazione - Versuche nicht perfekt zu sein und lerne erfolgreich zu scheitern und daraus zu lernen
  6. Curiosità – Sei gierig auf Wissen, Erfahrungen, die Welt und das Leben.
  7. Sfumato -  halte Unsicherheiten, Zweifel und Widersprüchlichkeiten aus

Betrachten wir ähnliche Ansätze im 6 Phasenmodell des Design Thinking Prozess

  1. Die Anforderungen verstehen und analysieren und daraus die richtige Fragestellung formulieren
  2. Nutzerbedürfnisse, Abläufe, Funktionalitäten, Services etc. beobachten
  3. Die Sichtweise definieren  (Point of View) – das heißt den Standpunkt aller am Prozess Beteiligten einholen
  4. Ein Methodenkit nutzen, um Ideen zu generieren
  5. Mit Prototypen erste Ergebnisse kreieren
  6. Und zu guter Letzt Testen, Testen, Testen …….

Unser Fazit dazu: Leonardo da Vinci verstand das divergente Denken schon zu seinen Lebzeiten.

Design Thinking ist übrigens eine Haltung, ein Mindset, das in der Unternehmenskultur integriert werden sollte und es gilt dabei

ein paar Regeln und Prinzipien, die das kollaborative Arbeiten in Gruppen fördern einzuhalten.


Dazu gehören:

  • Die Visualisierung von Ideen
  • Bestärken wilder Ideen (Ideen, die auf den ersten Blick nicht produktiv sind)
  • Beim Ideenaustausch spricht nur einer
  • Nutzerorientiertes Denken – der Anwender, Kunde etc. steht im Vordergrund
  • Nutze die kollektive Intelligenz und baue auf den Ideen anderer auf
  • Verzettele Dich nicht und bleibe beim Thema
  • Quantität vor Qualität – generiere viele Ideen
  • Stelle Kritik zurück, die hat im Design Thinking Prozess keinen Platz
  • Und – hab Spaß, denn Spaß fördert die Kreativität

 

Das multidisziplinäre Team

Weitere wichtige Facts für den Design Thinking Prozess sind beispielsweise ein interdisziplinäres Team, das heißt, die am Prozess beteiligten werden nach den T-Shaped People Kriterien ausgewählt. Der Vorteil liegt in den unterschiedlichen Sichtweisen von Spezialisten und Generalisten, die die Ideenvielfalt aus einem anderen Blickwinkel betrachten und so durch Diversitäten den Ideenraum erweitern.

 

Der variable Raum
Gute Ideen brauchen Raum um ungewöhnliches Denken zu fördern. Design Thinking ist eine Kreativmethode mit agilem Ansatz, die Lösungen komplexer Aufgabenstellungen kreiert. Variable Räume, Innovation Labs eignen sich daher sehr gut für nutzerorientiertes Erfinden und gemeinschaftliches Handeln und Denken multidisziplinärer Teams. 
Durch die Gestaltung der Arbeitsräume sollen möglichst viele Sinne angesprochen werden und optimale Bedingungen für Kreativität geschaffen werden. Großzügige Räume für  Bewegung, Flexibilität, Stellwände, Tisch- und Schreibflächen, bequeme Sitzgelegenheiten, Whiteboards und Prototypingmaterialien tragen zu gelungener Kommunikation und spielerischen Prozessen bei.

 

Timeboxing 
Timeboxing – beschreibt fokussiertes Arbeiten und Konzentration auf das Thema und Spontanität in der Ideenfindung. Kurzum Effizient und Produktivität durch klare Timelimits.

 

Der Fokus im Design Thinking liegt in erster Linie auf der Entwicklung innovativer Services, Dienstleistungen und  Produkte,  die zielgereichtet auf die Bedürfnisse der Nutzer ausgerichtet sind. Daher sind die Faktoren Mensch (Wünschbarkeit), Technologische Umsetzungsmöglichkeiten und die Wirtschaftliche Machbarkeit bei Innovationsprozessen zu beachten.

 

Über die Autorin:
Andrea Grün ist zertifizierter Business Coach, Trainerin DVNLP und beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, Teamentwicklung, Vertrieb – Marketing und agilen Methoden wie Design Thinking.

Zu Ihren Kunden gehören KMU’s, Einzelunternehmen und auch Einzelpersonen.
Sie hat 2008 ihr eigenes Start Up im Mechanical Engineering Bereich gegründet, das mittlerweile zu den führenden Technologieführern im Bereich "Digital Prototyping" gehört. Dort hat Sie hat den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortet. Seit 2014 ist sie fester Bestandteil bei x-emotion.
Privat ist sie verheiratet, hat 2 Kinder und wohnt im wunderschönen Saarland.


Lösungsfokussiertes Kurzzeitcoaching

„Bis Du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es Dein Leben steuern und Du wirst es Schicksal nennen“. C.G. Jung


Ein sinnerfülltes Leben, beruflicher Erfolg – Es gibt viele Möglichkeiten, das zu erreichen. 
Geht es Ihnen auch manchmal so – man findet sich irgendwann an einem Punkt und es entsteht die Frage, was ist gut oder was ist nicht so gut für mich. Oder wir haben ein Ziel erreicht und könnten glücklich und zufrieden sein – das echte, gute Gefühl jedoch bleibt aus.

Oder gar, man fühlt sich so, als würde man in einem falschen Leben, oder im falschen Job sitzen.


Dann ist es sinnvoll, sich mit der eigenen Identität, den inneren Antreibern oder Saboteuren auseinanderzusetzten.
Ein Coaching hilft dabei mit verschiedenen Methoden oder Settings individuelle Themen zu beleuchten und Klarheit zu schaffen.

 

Das lösungsfokussierte Kurzzeit Coaching ist dazu eine geeignete Maßnahme.

Themen können unter anderem sein:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Verbesserung der Arbeitsqualität
  • Förderung der sozialen Kompetenzen
  • Konflikte im Team
  • Karriere und Lebensplanung
  • Eintritt in ein neues Unternehmen
  • Selbstständigkeit/Existenzgründung
  • Projektmanagement
  • Mitarbeiterführung und -Motivation
  • Innovationsförderung und Kreativität
  • Positions- und Abteilungswechsel
  • allgemeine Umbruchsituationen
  • Burnout Prophylaxe
  • Zeitmanagement
  • Feedbackkultur
Die Entstehungsgeschichte:
Der bekannte Psychotherapeut Steve de Shazer und seine Frau Insoo Kim Berg haben in den 70er Jahren die Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie entwickelt.

Steve de Shazer, seine Frau und ihr Team sind über die Beobachtung 1000er Klienten in diversen Sitzungen zu diesem neuen Therapiemodell gekommen.
Es geht darum, sich bei herausfordernden Lebenssituationen eher auf positive Ziele, Wünsche und auf die eigenen Ressourcen zu konzentrieren, anstatt auf Probleme und Schwierigkeiten.


Lösungsfokussiert bedeutet, die positiven Unterschiede zu erkennen und diese dann zu verstärken. Das Modell zeigt auf, wie Klienten Lösungen selbst entwickeln und mit Hilfe eines beratenden Coaches die Lösungen im eigenen Leben zu festigen.


Im lösungsfokussierten Coaching geht es um eine spezielle Art der Gesprächsführung – die durch einen professionellen Coach begleitet wird.
Gestützt wird diese Methode durch aktuelle Forschungsergebnisse aus der Hirnforschung, aus dem Konzept der Neuroplastizität, die besagt, dass sich neuronale Netzwerke durch Reframing und weitere Lernerfahrungen auf Dauer reorganisieren können.

Lösungsfokussierte Veränderungen geschehen dann, wenn:

  • Komplexe Situationen in kleinen Schritten positiv verändert werden
  • Der Fokus auf Ressourcenstärkung liegt
  • Die Frage was ist besser und bringt ein gutes Gefühl
  • Konkrete Handlungsabsichten für erfolgsbringende Maßnahmen werden im Leben geankert
  • Positive Lösungen von allen Beteiligten angenommen werden
Die Grundhaltungen der Lösungsorientierten Veränderung
  • Repariere nicht das, was kaputt ist
  • Finde heraus, was gut funktioniert hat und mache mehr davon
  • Wenn etwas trotz mehrfacher Anstrengungen nicht leicht und gut funktioniert, höre damit auf und mache etwas anderes
  • Keep it simple – die lösungsfokussierte Einfachheit
Wie sollte es auch anders sein – im lösungsfokussierten Coaching: Lösungen statt Probleme. Weniger Problemverständnis und Analysen von Problementstehung, sondern die Erkundung von: Wie klappt es besser – so zum Beispiel, als ob die Lösung schon da wäre.
Aktivität anstatt Starre und Isolation. Verhalten entwickelt sich in Interaktionen mit Anderen. In der lösungsorientierten Beratung wird nicht über Glaubenssätze und Werte gesprochen, sondern über merklich positive Veränderungen.
Nutze die Potenziale und das was da ist und nicht das, was fehlt. Hier werden keine Lücken zwischen Ist und Soll Zustand ermittelt, sondern das was an positivem Veränderungspotenzial schon da ist und das wird mit Mentoring verstärkt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann vereinbaren Sie mit uns einen kostenfreien, telefonischen Erstberatungstermin unter:
0681-3024553

Über die Autorin:
Andrea Grün ist zertifizierter Business Coach, Trainerin DVNLP und beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, Teamentwicklung, Vertrieb – Marketing und agilen Methoden wie Design Thinking.

Zu Ihren Kunden gehören KMU’s, Einzelunternehmen und auch Einzelpersonen.
Sie hat 2008 ihr eigenes Start Up im Mechanical Engineering Bereich gegründet, das mittlerweile zu den führenden Technologieführern im Bereich "Digital Prototyping" gehört. Dort hat Sie hat den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortet. Seit 2014 ist sie fester Bestandteil bei x-emotion.
Privat ist sie verheiratet, hat 2 Kinder und wohnt im wunderschönen Saarland.


Customer Centricity

Oder auf Deutsch – Der Kunde steht im Fokus!

Customer Centricity


Oder auf Deutsch – Der Kunde steht im Fokus!


Einige der beliebtesten Buzzwords des 21. Jahrhunderts in den Bereichen Vertrieb, Marketing und in der Produktentwicklung sind sicherlich  „Customer Centricity, User Experience UX und User Centred Design“


Ist das Ganze neuer Wein in alten Schläuchen? Oder gibt es tatsächlich bahnbrechende Neuerungen? Unseren Erfahrungen zufolge lag der Fokus in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung immer schon auf dem Kundennutzen.


Was genau hat sich geändert, oder hat sich überhaupt etwas geändert?


Wir haben den Begriff Customer Centricity im Zuge der Digitalisierung einmal näher unter die Lupe genommen.
Als Customer Centricity wird eine einzig integrative und durchgängige, kundenorientierte Unternehmensausrichtung bezeichnet, die sich schon in frühen Phasen des Produktentstehungsprozess (User Experience und Usability) mit den Kundenbedürfnissen und der Einzelkundensteuerung beschäftigt. Dabei stehen Bedienbarkeit, der Mehrwert (bei Services und Dienstleistungen), das Design und der echte Kundennutzen im Vordergrund.

 

Die Kernmerkmale der CC beinhalten Marketingkonzepte, die die Nutzerbedürfnisse des Interessenten und Kunden in den Mittelpunkt des Geschehens rückt, die Bedürfnisse der Einzelkunden intensiv beleuchtet um ein innovatives Produktportfolio zu entwickeln und die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten und zu erfüllen.


Im digitalen Zeitalter revolutioniert sich dieser Ansatz und erhält eine ganz neue Bedeutung. Kunden im B2B und auch im  B2C Umfeld sind heute wählerischer und anspruchsvoller und durch das Web bestens informiert. So können Interessenten Anbieter vergleichen und auf Rezessionen und Empfehlungen zurückgreifen.


Wenn Sie jetzt denken: Kundenservice, schnelle Liefer- und Reaktionszeiten und Flexibilität reichen aus, um eine echte Kundenzufriedenheit zu erreichen. Nicht wirklich. Diese Leistungen sind heute kein  USP, sie sind selbstverständlich und werden von Interessenten vorausgesetzt.

 

Das bedeutet im Klartext ein Umdenken für Organisationen und erfordert eine ganz neue Betrachtung der angebotenen Produkte, Services und Dienstleistungen, um sie an die moderne Welt und „den digitale Kunden“ anzupassen.

 

Studien zufolge umfasst die Customer Centricity das strategische und operative Management und wird nur dann im Unternehmen erfolgreich und nachhaltig etabliert, wenn dieses Mind Set im Unternehmen gelebt wird.
Die Kundenzentrierung muss an allen digitalen und realen Touchpoints gelebt werden: vom Pre Sales, der ersten Kontaktaufnahme über den gesamten Vertriebsprozess bis hin zum After Sales.
Wichtig dabei ist, neben den funktionellen Aspekten, Erlebniswelten zu schaffen und emotionalisierende Aspekte zu berücksichtigen.

Die Customer Centricity Initiativen beginnen beim Top Management, wo klare Strategien und  Customer Centricity Ziele explizit festgelegt werden. Durch eine kundenorientierte Unternehmenskultur sind die Mitarbeiter motiviert und die Implementierung und Umsetzung wird vereinfacht.

Im mittleren Management ist die Top Down Orientierung, die Bottom Up Orientierung und die funktionsübergreifende Zusammenarbeit angesiedelt.
Die Top Down Orientierung sichert die wirkungsvolle Implementierung der CC, die Bottom Up Orientierung besteht aus einer Sammlung, Aufbereitung und der Weitergabe von Wissen der Kundenbedürfnisse und die Funktionsübergreifende Zusammenarbeit umfasst  Kooperationen der unterschiedlichen Abteilungen.

 

Warum ist nun eine kundenorientierte Unternehmensphilosophie für Unternehmen so wichtig?

 

Wenn man bedenkt, dass sich 95% der Unternehmen als kundenorientiert bezeichnen und sich 80% ein außergewöhnliches Kundenerlebnis zuschreiben (Quelle: Bain & Company: Closing the delivery gap (Befragung von CEOs)  und in Wirklichkeit nur 8% der Kunden eine gute Lieferantenbeziehung aufgebaut haben Quelle: Bain & Company: Closing the delivery gap (Befragung von Kunden), ist es für künftige Geschäftsentwicklungen sinnvoll, diesen Ansatz unter die Lupe zu nehmen.

 

Einer Ermittlung von KPMG und der IFH Köln in einem gemeinsamen Consumer Barometer legen Kunden Wert auf:

  • Gute Produktqualität
  • Transparente Produktinformationen
  • Kulante Rückgabemöglichkeiten
  • Individuelle Beratung durch Mitarbeiter (vor Ort)
  • Schnell verfügbares Verkaufspersonal
  • Auch online schnell und einfach in Echtzeit kommunizieren (z.B. via Chat)
  • Aber nicht ausschließlich online oder offline, sondern beides
  • Transparenz und Kontrolle über die Nutzung der eigenen Daten
  • Offenheit gegenüber Wünschen und Anregungen der Kunden


Verbraucher kommitten sich zu Anbietern wenn Sie einen adäquaten Nutzen erhalten. Den Nutzen bewertet der Kunde nach Erfüllung seiner spezifischen Bedürfnisse.
Eine gute Kundenzufriedenheit und - loyalität führt langfristig gesehen zu mehr Gewinn für das Unternehmen und einen höheren Unternehmenserfolg.  Grundsätzlich führt eine ausgeprägte Customer Centricity zu einer besseren Positionierung am Markt.
Schafft ein Unternehmen es, außergewöhnliche Einkaufs- und Erlebniswelten zu kreieren und Kunden individuell anzusprechen, entsteht eine wesentlich höhere Verbindlichkeit und Sympathie mit dem Anbieter.

 

Einige wichtige Faktoren der Customer Centricity

  • Betrachten Sie jeden einzelnen Kunden als Individuum
  • Investieren Sie in qualitative und quantitative Marktforschung und arbeiten Sie mit dem Persona Konzept um Kundenstellvertreter zu analysieren um mit Ihrem Angebot Up to date zu sein.
  • Nutzen Sie Design Thinking und interdisziplinäre Team (auch Kunden), um neue Impulse und innovative kundenfreundliche Produkte, Dienstleistungen oder Services zu entwickeln
  • Bieten Sie die bestmögliche, individuelle Lösung für Ihre Kunden auch in den Phasen der Entwicklung, dem Prototyping und den Pre Sales Phasen.
  • Nutzen Sie eine Feedbackkultur (fachübergreifend)
  • Analysieren Sie Kaufmotive
  • Entwickeln Sie als Marketingmaßnahme ein Unternehmensleitbild
  • Benutzerfreundliche Navigation der Website, übersichtliche Produktinformationen und Funktionalität
  • Nutzung von Social Media Kanälen, Content Marketing – Pull Strategien,
  • Online Shop, Bestell Buttons Strukturierter Warenkorb, unterschiedliche Zahlungsoptionen und weitere Angebote vor dem Check out
  • Kundenempfehlungen von Produkten, CTA Call to Action Button und schnelle Reaktionszeiten auf gestellte Fragen Onlinereservierungen, Produktverfügbarkeiten, Onlinereservierungen
  • Kundenfreundliche Lieferoptionen und verschiedene Rückgabemöglichkeiten, Kundenbindungsprogramme wie z.B. personalisierte Ansprache, Bonusprogramme, Treueprämien, Mitgliederbereiche

oder:

  • Mitarbeiter als Markenbotschafter
  • Definieren Sie Ablaufprozesse für ein gelingenden Touchpoint Management
  • Führen Sie ein kontinuierliches Verbesserungsmanagement ein (KVP)
  • Entwickeln Sie Ihr eigenes Branding und achten Sie auf ein einheitliches Auftreten
  • Analysieren Sie die Prozesse Ihrer Kunden und richten Sie ihr Angebot darauf aus
  • Briefen Sie Ihren Vertrieb und achten Sie auf Mitarbeitermotivation und eine gute Unternehmenskultur
  • Lassen Sie Mitarbeiterstimmen laut werden und nehmen Lösungs- und Veränderungsvorschläge ernt
  • Betreiben Sie Solution Selling
  • Freuen Sie sich über Rückmeldungen Ihrer Kunden, auch wenn es Beschwerden sind. Das bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Ablaufpläne und Qualitätsrichtlinien zu überdenken
  • Nutzen Sie ein kollaboratives CRM um alle Kundenprozesse und Kontaktpunkte zu dokumentieren.
  • Führen Sie regelmäßige Meetings ein.
  • Umweltaspekte – Nachhaltigkeitssiegel
  • Beschwerdemanagement

Zusammenfassung
Customer Centricity wirkt wie eine große Herausforderung und wird für das Business Development immer wichtiger.
In Zeiten unzähliger Markanbieter und Auffindbarkeit auf allen Kanälen ist die Kundennähe maßgeblich.
Customer Centricity lohnt sich nahezu in jeder Hinsicht. Kunden sind mit Ihrer Leistung glücklicher und zufriedener und viel eher bereit, diese Botschaft weiterzutragen. Das führt für Unternehmen zu mehr Profit, partnerschaftlichen Kundenbeziehungen und bringt unter dem Zufriedenheitsaspekt den nachhaltigen Unternehmenserfolg,
Die Erfüllung von Kundennutzen- und wünschen hat im heutigen Zeitalter die höchste Priorität und sollte vom gesamten Unternehmen gelebt werden.

Über die Autorin:
Andrea Grün ist zertifizierter Business Coach, Trainerin DVNLP und beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, Teamentwicklung, Vertrieb – Marketing und agilen Methoden wie Design Thinking.

Zu Ihren Kunden gehören KMU’s, Einzelunternehmen und auch Einzelpersonen.

Sie ist Fachinformatikerin und Gesellschafterin im Bereich Industrie 4.0 – digitale Produktentwicklung und Prozessautomation in der fertigenden Industrie: Als CEO hat sie den Bereich Business Development, Marketing und Vertrieb geleitet.
Seit 2014 ist sie fester Bestandteil bei x-emotion.
Privat ist sie verheiratet, hat 2 Kinder und wohnt im wunderschönen Saarland.

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

So kann Kommunikation gelingen

Googelt man nach dem Suchbegriff Kommunikationspsychologie, erhält man eine Trefferquote von ca. 168 000  Eintragungen. Spätestens jetzt wird einem bewusst, wie gefragt dieses Thema ist.


Und schauen wir uns bei der beliebten Informationsplattform Wikipedia um, werden wir mit unzähligen Kommunikationstheorien namhafter Kommunikationsforscher überhäuft.


• Da gibt es da das Sender – Empfänger Modell von Schulz
• Die vier Seiten einer Nachricht
• Kommunikationstheorien von Watzlavik, wie z.B. sein berühmtes Zitat: Man kann nicht nicht kommunizieren
• Kommunikationstheorien nach Virginia Satir – einer bekannten Familientherapeutin
• Das Modell von NLP

 

Doch was ist das Geheimnis einer guten Kommunikation?


Alle Theorien haben eines gemeinsam – es geht immer um Emotionen – und der Identifikation und Bewertungen zwischen Sendern und Empfängern.
Es kommt also nicht nur darauf an, was und wie jemand etwas sagt und tut, sondern genauso darauf, was und wie der andere es aufnimmt. Gesagtes und Gehörtes stimmen nicht automatisch überein. Wenn wir Kommunikation analysieren, ist es deshalb wichtig, zwischen Sender und Empfänger einer Nachricht zu unterscheiden.

In unserem heutigen Blogartikel beschäftigen wir uns mit der Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg (GFK).


Häufig wird auch die Bezeichnung „Giraffensprache“ oder die „Sprache des Herzens“ verwendet, da die Giraffe das Landtier mit dem größten Herzen ist und so symbolisch für eine einfühlsame Kommunikation steht.
Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg führt zu einem besseren Ausdruck der eigenen Gefühle und den respektvollen Umgang der Bedürfnisse unseres Gesprächspartners für das menschliche Miteinander!!


Folgende Potenziale birgt die gewaltfreie Kommunikation in sich:


• Authentizität: schwierige Zusammenhänge wertschätzend ansprechen
• Empathie: durch aktives Zuhören wirklich verstehen, welche Bedürfnisse und Gefühle der Gesprächspartner hat
 Selbstreflektion: innere Klarheit in emotionalen Situationen gewinnen
• WIN – WIN Lösungen finden: gute Lösungen für die Bedürfnisse aller Beteiligten finden
• Emotionale Kompetenz fördern: Mit Ärger konstruktiv umgehen
• Soziale Kompetenz fördern: Konstruktives Feedback geben
• Teamkompetenz: Die Teamkompetenz durch erfolgreiche Zusammenarbeit fördern
• Innere Haltung und Wertschätzung: Eigene Gelassenheit finden und ein gutes Miteinander fördern.

Es geht also bei der Gewaltfreien Kommunikation um einen wertschätzenden Umgang miteinander, so dass Gefühle, Emotionen und Bedürfnisse Raum haben, für ein besseres Verstehen, eine bessere Verbindung und ein gegenseitiges Wohlwollen.


Unter gewaltfreier Kommunikation verstehen wir dass:


• Alles was uns Menschen motiviert, einer positiven Absicht entspringt um seine Bedürfnisse zu erfüllen.
• Dass ein positives „Miteinander“ für die Bedürfnisserfüllung aller an der Kommunikation Beteiligten sinnvoll ist.


Und gehen wir von der Grundhaltung aus, dass Menschen von Natur aus Freude daran haben, für andere da zu sein, wenn sie es aus eigener Motivation heraus geschieht.


Schauen wir uns die vier Komponenten der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) näher an:


Da gilt es:


1. Beobachten - ohne zu urteilen
2. Gefühle annehmen - ohne zu interpretieren
3. Eigene Bedürfnisse erkennen – sie bereichern unser Leben
4. Bitten-ohne zu Fordern

1. Beobachten – ohne zu urteilen


Im ersten Schritt ist es schon eine Herausforderung sich darauf zu beschränken sich zurückzuhalten und sich nur auf das Beobachten einer Situation zu konzentrieren. Oft ist man in seinen emotionalen Grundmustern so gefangen, dass dies einiges an Übung und Wiederholung erfordert. Konzentrieren Sie sich auf sich und nicht auf die Situation. Betrachten Sie die Situation aus der Metaperspektive und vermeiden Sie Abwertungen und voreilige Beschimpfungen.  Eine kurze Pause und ein tiefes Einatmen ist ebenfalls eine tolle Idee bevor eine Reaktion erfolgt.


2. Gefühle annehmen – ohne zu interpretieren


Haben Sie schon einmal etwas von kalibrierenden Schleifen gehört? Unter einer kalibrierenden Schleife versteht man einen automatisch ablaufenden Prozess, in dem eine Person etwas tut oder sagt, worauf der Gesprächspartner oder der an einer Interaktion Beteiligten mit einem persönlichen Verhaltensmuster reagiert. Dieses Verhaltensmuster wiederum führt bei der anderen Person zu einem ebenfalls bekannten Reaktionsmuster, das das Verhalten der ersten Person noch einmal verstärkt.
Also, steigen Sie aus, aus dem Reiz Reaktionsschema. Nehmen Sie Ihre Gefühle war und beobachten Sie, was gerade mit Ihnen geschieht.
Welche Gefühle hat das Verhalten des Gesprächspartners gerade in Ihnen ausgelöst? Vielleicht sind Sie frustriert, wütend, oder haben Angst? Fühlen Sie sich schuldig oder sind Sie angespannt?
Marshall Rosenberg selbst unterscheidet zwischen Primärgefühlen – also natürlichen, authentischen und unverfälschten Gefühlen und Pseudogefühlen bzw. Sekundärgefühlen – sogenannte vorgeschobene Gefühle.


3. Eigene Bedürfnisse erkennen – sie bereichern unser Leben


Oft stecken Gründe hinter emotionalen Reaktionen, beispielsweise wenn unser Partner zu spät nach Hause gekommen ist.
Vielleicht haben Sie sich Sorgen gemacht. Welche Bedürfnisse hatten Sie? Hätte ein kurzer Anruf vielleicht schon gereicht?
Eines steht fest, es handelt sich um ein unerfülltes Bedürfnis.


4. Bitten, ohne zu fordern


Im vierten und letzten Schritt geht es um die positive Handlungssprache, also um die Bitte, meine eigenen Bedürfnisse zu respektieren und diese zu erfüllen.
Sollte dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich sein, suchen Sie nach einer gemeinsamen Lösung.


Wir sagen – probieren geht über Studieren. Viel Erfolg beim Ausprobieren!

 

Über die Autorin:
Andrea Grün ist zertifizierter Business Coach, Trainerin DVNLP und beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, Teamentwicklung, Vertrieb – Marketing und agilen Methoden wie Design Thinking.

Zu Ihren Kunden gehören KMU’s, Einzelunternehmen und auch Einzelpersonen.
Sie hat 2008 ihr eigenes Start Up im Mechanical Engineering Bereich gegründet, das mittlerweile zu den führenden Technologieführern im Bereich "Digital Prototyping" gehört. Dort hat Sie hat den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortet. Seit 2014 ist sie fester Bestandteil bei x-emotion.
Privat ist sie verheiratet, hat 2 Kinder und wohnt im wunderschönen Saarland.


Mit Achtsamkeit und Leichtigkeit ins Jahr 2019

Achtsamkeit Mindfulness

Achtsam und leicht unser Leben bewältigen. Die Chance für ein ganzheitliches Lebenskonzept

 

Unser Alltag fordert oft vieles von uns und es ist häufig eine Herausforderung Familie und Berufsalltag unter einen Hut zu bekommen. Stress und körperliche Anspannung sind häufig die Folge.


Welche Handlungsalternativen stehen uns für die Verbesserung unserer Lebensqualität zur Verfügung?


John Kabat Zinn, ein Molekularbiologe hat sich in seinem Berufsleben stark dafür engagiert, das Thema Achtsamkeit und die Zusammenhänge zwischen Körper Geist und Seele und dem körperlichen Wohlbefinden in unserer Gesellschaft zu integrieren.


Seine Definition und zwei Zitate:


Was ist Achtsamkeit?
„Achtsamkeit ist von Augenblick zu Augenblick gegenwärtiges, nicht urteilendes Gewahrsein, kultiviert dadurch, dass wir aufmerksam sind. Achtsamkeit entspringt dem Leben ganz natürlich. Sie kann durch Praxis gefestigt werden. Diese Praxis wird manchmal Meditation genannt. Doch Meditation ist anders, als Sie denken.“ (John Kabat-Zinn)

 

und ...


Die Wirklichkeit zulassen
„Bei der Meditation geht es nicht um den Versuch, irgendwo hinzugelangen. Es geht darum, dass wir uns selbst erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genau so zu sein, wie wir sind, und desgleichen der Welt zu erlauben, genau so zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist.“ (John Kabat-Zinn)

Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit bezeichnet man die Qualität unseres Bewusstseins und kann als  innere Haltung bezeichnet werden, die das bewusste Wahrnehmen, also die Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt ermöglicht.


Eine besondere  Form der Achtsamkeit ist das aufmerksame und wertfreie Beobachten des jetzigen Augenblicks und der gegenwärtigen Außenwelt in einem klaren Bewusstseinszustand, die es ermöglicht intensivere Beziehungen zu uns selbst und unseren Sinneswahrnehmungen wie Sehen, Hören, Riechen und Fühlen herzustellen. So werden wir uns unserem mental, emotionalen Zustand, unseren Gedanken, Gefühlen und unserer Stimmung bewusst.


Mit einem Achtsamkeitstraining und zunehmender Achtsamkeit reduzieren sich automatisch ablaufende, unbewusste Reiz und Reaktionsmuster und es ermöglicht Verhaltensänderungen, die zu einem authentischeren und selbstbewussteren Leben führen.

Diese Veränderungen lassen sich einfach in unseren Joballtag integrieren.

Inspiriert sind unsere Impulse für einige Achtsamkeitsübungen durch eine bekannte Metapher zum Thema Achtsamkeit:

Einige Schüler fragen ihren Zen-Meister

warum er so zufrieden und glücklich ist:

 

Der Zen-Meister antwortet:
“Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich
gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann
sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich liebe, dann liebe ich …”

“Das tun wir auch, antworteten seine
Schüler, aber was machst Du darüber
hinaus?” fragten Sie erneut.

Der Meister erwiderte

“Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich
gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”

 

Wieder sagten seine Schüler:
“Aber das tun wir doch auch Meister!”


Er aber sagte zu seinen Schülern:
“Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn
ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”


Ein paar Ideen für ein Achtsames Leben

Achtsames Atmen: Den Atem spüren


Achtsames Atmen und die Atemmeditation ist ein sehr wirksames Mittel und eine der wichtigsten Achtsamkeitsübungen. Dabei gilt es, die Konzentration auf den Atem zu lenken. In der Achtsamkeitslehrte und in vielen Meditationstechniken wird der Atem als Beobachtungsobjekt genutzt. Spüren Sie ein paar Minuten, wie Ihr Atem eine zentrierende und beruhigende Wirkung auf Ihren Körper bewirkt. Schafft man es auch im Alltag, die Konzentration immer intensiver und länger beim Atem zu belassen, spürt man eine deutliche Stressreduzierung.

Achtsamkeit lernen ist wie ein Muskeltraining. Durch häufige Wiederholungen integrieren sich gelernte Muster in unserem Leben.

 

Achtsames gehen: Schritt für Schritt


Die Gehmeditation ob barfuß auf samtigen Moos, oder auf einem weichen Waldboden, ist wunderbar als Alltagsmeditation anzuwenden und bietet die Möglichkeit, Raum zu schaffen für ein positives Lebensgefühl und den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Nehmen Sie sich Zeit und konzentrieren Sie sich ganz auf Ihre Füße. Es beflügelt immer wieder, ein paar kostbare Momente unserer Zeit dafür zu verwenden zu spüren wie man geht, den Untergrund zu fühlen und im Augenblick innezuhalten um wahrzunehmen was genau in diesem Moment geschieht.

Innehalten: das Leben in Balance bringen


Mit der Atemübung und der Gehmeditation schaffen Sie schon eine sehr gute Basis, Achtsamkeit in Ihrem Alltag zu leben.
Das bewusste Innehalten – einfach so, lässt uns unsere eigene Stimme wieder hören und gibt uns die Möglichkeit, in der Stille mehr Bewusstheit und Selbsterkenntnis zu erfahren. Durch die Wertschätzung der Gegenwart erleben wir eine verfeinerte Gefühlregulation, identifizieren Handlungsmuster, die uns vielleicht blockieren und entwickeln für uns mehr Wahlfreiheit für bewussteren Handeln.
In einer Reise durch den eigenen Körper spüren Sie mehr Aufmerksamkeit für Ihr eigenes Körperbewusstsein.

Gedanken und Gefühle wahrnehmen

 

Jetzt ist es sogar wissenschaftlich. Forscher der Universität Zürich bestätigen, dass allein ein achtsames Wahrnehmen von Emotionen zu schnellem Auflösen derselben verhilft, wie auch in der Fachzeitschrift Neuroimage berichtet.
Dazu nehmen Sie Ihre Gedanken und Gefühle wahr und benennen Sie diese. Z.B da ist Wut, Angst, Freude, Erleichterung oder auch Dankbarkeit in mir. Spüren Sie, welche körperlichen Empfindungen ausgelöst werden und atmen Sie bewusst in die entsprechende Stelle des Köpers tief ein und aus.
Indem Sie alles Gedanken und Gefühle akzeptieren, werden Sie in Ihrem Leben integriert und verhelfen zu innerer Ruhe.


Über die Autorin:
Andrea Grün ist zertifizierter Business Coach, Trainerin DVNLP und beschäftigt sich mit den Themen Kommunikation, Teamentwicklung, Vertrieb – Marketing und agilen Methoden wie Design Thinking.

Zu Ihren Kunden gehören KMU’s, Einzelunternehmen und auch Einzelpersonen.
Sie hat 2008 ihr eigenes Start Up im Mechanical Engineering Bereich gegründet, das mittlerweile zu den führenden Technologieführern im Bereich "Digital Prototyping" gehört. Dort hat Sie hat den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortet. Seit 2014 ist sie fester Bestandteil bei x-emotion.
Privat ist sie verheiratet, hat 2 Kinder und wohnt im wunderschönen Saarland.